Göttinger Freizeit-Treff und Göttinger Singlestammtisch Ü30

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Dauerbrenner „After Work“

Wer hätte das 2011 schon gedacht? … 😉

Zu Beginn 2011 war es nun soweit! Gaby machte „Nägel mit Köppen“ und zog sich von der Leitung und ihrer Anwesenheit beim Stammtisch von heute auf morgen zurück. Sie folgte sogar nicht mehr Erika und meiner Einladung zum Geburtstagsbrunch, was wir sehr bedauerten.

Der Geburtstagsbrunch wurde somit zur Krisensitzung. In einer großen Runde von mehr als 15 Personen besprachen wir unser weiteres Vorgehen. Allen gemein war – „der Stammtisch soll bestehen bleiben“. Allerdings wollten wir uns für Paare und Personen in Beziehungen öffnen, da wir längst schon kein „Singlestammtisch“ mehr waren. So wurde der „Göttinger-Freizeit-Treff“ ins Leben gerufen und eine Fusion dieser beiden „Stammtische“ angestrebt!

Auch wollte nicht eine Person allein den Stammtisch leiten, dessen waren wir uns heute schon bewusst. Gaby hatte vor ihrem Rücktritt 2011 bereits 2009 Jens, Erika und mich angesprochen, ihre Aufgaben zu übernehmen. Zum Teil haben wir das auch, genossen aber die Gewissheit, dass Gaby 14-tägig die Stammtischwochenenden weiter managen würde.

An diesem Sonntag im Januar 2011 entstand das Organisationsteam bestehend aus Jens, Erika, Marion, Jörg und mir.

Februar 2011: Das fünfköpfige Organisationsteam des Göttinger Freizeittreff und Göttinger Singlestammtisch Ü30

Februar 2011: Das fünfköpfige Organisationsteam des Göttinger-Freizeit-Treff und Göttinger Singlestammtisch Ü30

Die Aufgaben unter uns waren schnell verteilt. Jens würde weiterhin die Homepage pflegen, Erika würde genau wie ich weiterhin „Aktivitäten“ vorschlagen, Marion und Jörg würden die Samstage mit aufrecht erhalten und ich würde mich auch um die PR- und Öffentlichkeitsarbeit kümmern.

Aber wie kam es nun zum Dauerbrenner „After Work“?

Ganz einfach! Das Organisationsteam traf sich nach dem Geburtstagsbrunch nochmal und prüfte den Wert des Stammtisches. Dabei viel auf, dass die Stammtischzahlen, d.h. die Personen, die an den Wochenenden kamen, stark rückläufig waren. Wir machten dies zunächst an der Lokalität fest. Von einigen wussten wir, dass sie gern weiterhin im Innenstadtbereich geblieben wären. Auch die Qualität der Lokalität wurde bemängelt. Schnell war klar, wir brauchen

  1. eine neue Lokalität
  2. an den Stammtischwochenenden eine kontinuierliche Größe (ab 15 Personen) und
  3. Werbung, denn keiner von uns wollte am Samstag allein sitzen und mit sich selbst reden!

Nachdem unsere Ziele klar waren, machten wir uns an die Arbeit. Wir formulierten unterschiedliche Annoncen, entwickelten das Motte: „Beweg Dich…“ und schrieben Pressemitteilungen. Im März 2011 schickte ich eine Pressemitteilung mit zwei Fotos von uns raus. In dieser beschrieb ich unseren Stammtisch und eine Aktivität „Wanderung und anschließendes Fischessen in Heisebeck“ – trotzdem keine Reaktion.

Februar 2011 Wandern und Fischessen in Heisebeck

Februar 2011 Wandern und Fischessen in Heisebeck

Es sollte Monate dauern, in denen wir eine Fanpage bei Facebook und einen Blog für Berichte einrichteten. Im Monat Mai hatte ich dann die rettende Idee und Glück, da das Göttinger Tageblatt eine Serie über „Vereine im Raum Göttingen“ startete – endlich wurden unsere Pressemitteilungen gelesen. Sie handelte von der Fusion des „Göttinger Singlestammtisch Ü30“ und „Göttinger-Freizeit-Treff“.

Es kam mit einer Redakteurin zu einem Treffen, in dem sie uns erklärte, dass obiges Foto zu statisch sei. Es müsse mehr „Freude“ und mehr von uns präsentieren. Auch würde sie gern mal an einer solchen Aktivität teilnehmen um ein „Feeling“ zu bekommen. Nun war eine spontane Idee gefragt…

Wir machen ein „After Work“ im Sausalitos zur Happy Hour mit Cocktails, die auch alkoholfrei sein können….

Unser Dauerbrenner „After Work“

Wir haben mit Vorlaufzeit knapp vier Wochen gebraucht und trafen uns bei schönem Wetter im „Strandgarten“ vom Sausalitos. Auch der Fotograf vom Göttinger Tageblatt kam und so wurde die Idee ein After Work zu machen seit nunmehr zwei Jahren zum Dauerbrenner.

Der „After Work“ in den Sommermonaten im Sausalitos, in den Herbst- und Wintermonaten in wandelnden Lokalitäten bzw. ab Dezember jede Woche dienstags auf dem Weihnachtsmarkt, wurde für kleine, sich wandelnde Gruppen zu einem regelmäßigen Treffen. 

Nun noch unser Resümee: „Wir haben unsere Ziele erreicht!“ Unsere regelmäßigen Treffen im Café INTI fallen kaum noch unter 20 Personen. Damit sind uns die Samstage im Café sicher. Auch haben wir viele alte Stammtischler aber auch Neue dazu bzw. zurückgewinnen können. Unser Dauerbrenner  „After Work“ geht in sein drittes Jahr. Wir bekommen Besuch und Lob von Stammtischen über die Landesgrenze hinaus… ,-) Wir können stolz darauf sein, was wir geschafft haben!

Eure Sibylle

 

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